Termine

TBA: WORKSHOP: IN OUR HANDS: COMMUNITY ACCOUNTABILITY IM KONTEXT VON SEXUALISIERTER GEWALT UND_ODER GEWALT IN NAHEN BEZIEHUNGEN

Achtung: Der Workshop findet nicht am 26.05. statt! Ein neuer Termin wird mitgeteilt.

Was bedeutet Verantwortlichkeit in deiner ‚community‘, deiner Szene, deinem Umfeld? Was bedeutet verantwortliches Handeln im Kontext von sexualisierter Gewalt und_oder Gewalt in nahen Beziehungen? Was würdest du machen, wenn etwas gewalttätiges oder verletzendes passiert zwischen Freund_innen, Kolleg_innen oder Mitaktivist_innen einer Gruppe, der du angehörst? Haben du und deine Freund_innen oder deine Politgruppe einen Plan, wie damit umgegangen wird, wenn die gewaltausübende Person euch bekannt ist oder nahe steht? Wie kann die betroffene Person unterstützt werden?

‚Community Accountability‘ ist ein Konzept, dass von Black und PoC-Organisationen in den USA wie Incite! Women of Color Against Violence entwickelt wurde um Unterstützungsarbeit, Präventionsarbeit, Arbeit mit gewaltausübenden Personen und politischen Aktivismus miteinander zu verbinden. Diese Teilbereiche der Arbeit gegen

sexualisierte Gewalt/Beziehungsgewalt finden in einem durch das Umfeld organisierten und kontrollierten Prozess statt, da staatliche Institutionen wie Polizei und Justiz primär unterdrückende Strukturen und Gewalt aufrechterhalten anstatt diese zu verändern.

Anmeldung unter: kop-bremen@riseup.net

Der Workshop findet im Jugendhaus Buchte statt, Adresse: Buchtstraße 14/15, 28195 Bremen

Die Referent_innen sind vom Transformative Justice Kollektiv

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Filmvorführung & DiskussionDer Kuaför aus der Keupstrasse

Keupstrasse‘deki Kuaför

Filmvorstellung VA Flyer

Zu Gast: Karmen Frankl von der Initiative „Keupstrasse ist überall“ und der Regisseur Andreas Maus

*Sa. 16.09.2017 um 19:00 Uhr * Lagerhaus Bremen (Schildstr. 12-19)

Eintritt frei oder gegen Spende

Eine Veranstaltung der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP Bremen)

Im Mittelpunkt des Dokumentationsfilms „Der Kuaför aus der Keupstrasse“ stehen die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstrasse. Die Bombe detonierte dort am 9. Juni 2004 in der vorrangig von türkisch-deutschen Anwohner_innen bevölkerten Geschäftsstraße und verletzte 22 Menschen, vier davon schwer.

Der Kuaför, ein türkischer Friseursalon, trug die schwersten materiellen Schäden davon. Die Polizei und die ermittelnden Behörden beschuldigten die Opfer selbst, potenzielle Täter_innen mit Verbindungen zur Schutzgeld- und Drogenmafia zu sein. Erst sieben Jahre später wurde der Anschlag auf den rechtsradikalen NSU zurückverfolgt.

2014 griff der Dokumentarfilmer Andreas Maus die Geschehnisse wieder auf und sprach mit den Opfern des Nagelbombenanschlags. Er zeigt auf eindrückliche Weise, wie tiefgreifend der Anschlag, aber auch die rassistischen Verdächtigungen der Betroffenen, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben.

Wir laden Euch herzlich zur Filmvorführung am 16.09. im Lagerhaus ein. Wir wollen mit Euch, Karmen Frankl und Andreas Maus über den Film sprechen und gemeinsam erörtern, wie institutioneller Rassismus bei den Ermittlungen und die Kriminalisierung der Betroffenen zusammenhängen und welche Konsequenzen daraus folgen.

https://www.facebook.com/keupstrasse.film

https://www.kopbremen.noblogs.org

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=R8PnnuOUlwc

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Alltäglicher Ausnahmezustand – rassistische Polizeipraxis in Bremen und anderswo – Veranstaltung mit KOP Bremen

Lasst uns über Rassismus und Polizei reden

Vortrag und Filmvorführung „ID WithoutColors“
7. 6. 2017 – 19 Uhr – Paradox, Bernhardstr. 12, Bremen

Linksjugend [’solid] Bremen und die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) präsentieren den ersten Dokumentarfilm über Racial Profiling in Deutschland (2013).

Unbegründete Passkontrollen, Aggressionen von Polizeibeamten, diskriminierende Beschimpfungen und Beleidigungen, gewaltsame Festnahmen: Racial Profiling ist Alltag. Alltag für jene, die vermeintlich „fremd“ sind. Die betroffenen Menschen werden diskriminiert, ausgrenzt und stigmatisiert. Und vor allem kriminalisiert. Spätestens seit der Silvesternacht 2016/2017 in Köln ist der Begriff des Racial Profiling fest im Diskurs verankert. read more

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Hilfe – unsere Polizei tötet! Angehörige und Freunde erzählen

Wir von der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) rufen dazu auf, am 15. März, dem Internationalen Tag gegen Polizeigewalt gemeinsam den Menschen zu gedenken, die in Deutschland von der Polizei ermordet wurden und das Thema rassistische Polizeigewalt an die Öffentlichkeit zu bringen.Am Internationalen Tag gegen Polizeigewalt gedenken wir:

* Hussan Fadl, der im Alter von 29 Jahren am 27.09.16 von der Polizei in der Kruppstraße in Moabit von hinten erschossen wurde.
* Slieman Hamade, der mit 32 Jahren am 28.02.2010 in Handschellen fixiert infolge eines Pfeffersprayeinsatzes in Schöneberg erstickte.
* Dennis Jockel, der mit 29 Jahren am 31.12.2008 in Neuruppin im Auto sitzend von der Polizei erschossen wurde.
* Oury Jalloh, der im Alter von 37 Jahren am 07.01.2005 in einer Dessauer Gefängniszelle an eine feuerfesten Matratze gekettet lebendig verbrannte.

Angehörige und Freunde werden davon berichten was passiert ist, wie sie Widerstand geleistet haben und wo sie heute stehen.

Wann: 15.3.2017 um 19 Uhr
Wo:    Aquarium neben dem Südblock am Kottbusser Tor

Der internationale Tag gegen Polizeigewalt wurde 1997 auf Initiative der C.O.B.P. (Collectif Opposé à la Brutalité Policière) aus Montréal und der anarchistischen Gruppe „Black Flag“ aus der Schweiz ins Leben gerufen. Das Datum markiert einen Vorfall am 15. März 1996, bei dem die Schweizer Polizei zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren misshandelt hat. Seitdem gehen am 15. März jährlich weltweit Menschen auf die Straße, um den von der Polizei getöteten Menschen zu gedenken und sich gemeinsam gegen Polizeigewalt zu wehren.
In Berlin gibt es zahllose Beispiele für rassistische Polizeigewalt. Hier hat KOP seit 2000 über 200 Vorfälle dokumentiert, von Schikanen, über Beleidigungen bis hin zu Tötungen.

Fight racism!
Stop police brutality!

Informationen über:
KOP Berlin
0179 544 17 90
info@kop-berlin.de
www.kop-berlin.de

https://kop-berlin.de/veranstaltung/hilfe-unsere-polizei-totet-angehorige-und-freunde-erzahlen
Presseinformation und Einladung


19. November 2016

Workshops von KOP Bremen in Hamburg
(english version visit link below)

Was tun…? – Bei rassistischen Polizeikontrollen // What to do about racist police controls?

1. Zielgruppe: (potenzielle) Betroffene

11 – 14:30 Uhr | Buttclub, Hafenstrasse 126

Kennst du das? Im Zug oder am Bahnhof, im Park oder mitten in der Stadt kontrolliert die Polizei dich. Ausschließlich dich. Du denkst dass das kein Zufall ist. Du weißt, dass das ungerecht ist und du glaubst, dass hat etwas mit deinem Aussehen und deiner Hautfarbe zu tun. Du bist dir sicher, dass die Polizeikontrolle rassistisch motiviert ist, aber du weißt nicht, was du (dagegen) tun kannst. Du bist genervt und/oderbefürchtest, dass dir etwas passiert, wenn du dich mit der Polizei anlegst. Du möchtest dich wehren – aber wie?

Wir möchten in diesem Workshop das System rassistischer Polizeigewalt, was u.a. als „racial profiling“ bekannt geworden ist, bearbeiten. Gemeinsam wollen wir dafür Erfahrungen austauschen und Strategien entwickeln, mit denen ihr euch wehren könnt. Das Ziel ist, solidarische Stärke zu vermitteln.

2. Zielgruppe: (potenzielle) Zeug_innen, (potenzielle) Betroffene und Interessierte

16 – 19:30 Uhr | Buttclub, Hafenstrasse 126

Kennst Du das? Im Zug oder am Bahnhof, im Park oder mitten in der Stadt – die Polizei kontrolliert nicht-weiße Menschen. Oder Du siehst wie PolizistInnen Menschen schlagen, fesseln und mitnehmen. Du denkst, dass irgendetwas nicht stimmt und Rassismus eine Rolle spielt. Aber vielleicht hat die Kontrolle einen Grund? Vielleicht gab es etwas, was Du nicht mitbekommen hast. Oder vielleicht ist es eine typische „racial profiling“-Situation. Du möchtest eingreifen … aber wie? Du bist unsicher, ob und wie in dieser Situation eingegriffen werden kann. Oder du hast Angst, was passieren kann, wenn du dich mit der Polizei anlegst: Schläge? Verhaftung? Anzeige gegen Dich?

In diesem Workshop thematisieren wir das System rassistischer Polizeigewalt und den alltäglichen Ausnahmezustand für die Betroffenen. Ausgehend von ihren Perspektiven entwickeln wir gemeinsam Schritte praktischer Solidarität.

Anmeldung unter ini-balduintreppe@nadir.org

Mehr Infos unter: https://deadbylaw.blackblogs.org/author/inibalduintreppe/

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14. November 2015, 12-18 Uhr
„was tun…“ workshop zu rasistischer Polizeigewalt für potentielle Zeug_innen

15. November 2015, 12-18 Uhr
„was tun…“ workshop zu rasistischer Polizeigewalt für potentielle Zeug_innen

3.-5. Juli 2015
wir sind beim ersten Bremer Tattoo-Festival eingeladen und freuen uns sehr! Mehr Informationen zum Fest hier, wir freuen uns, euch dort begrüßen zu dürfen!

4.-10. Juni 2015
Wir sind beim „festival contre le racisme“ in Bremen eingeladen und werden einen Inputvortrag halten, danke für die Einladung. Mehr zum Festival auf der Internetseite von Bremens Festival contre le Racisme

20. Mai 2015
„racial profiling“ vor Verwaltungsgericht Dresden

Verhandlung: Mittwoch, 20. Mai 2015 um 13 Uhr

6. Kammer des Verwaltungsgerichts Dresden, Saal 05
Fachgerichtszentrum, Hans-Oster-Straße 4, 01099 Dresden

weitere Infos hier

 

 

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